Veränderungsfähigkeit

Veränderungsfähigkeit wird zur Schlüsselkompetenz im Gesundheitswesen

Fachkräftemangel, Ambulantisierung, Digitalisierung, wirtschaftlicher Druck und neue Versorgungsformen verändern die Rahmenbedingungen des Gesundheitswesens kontinuierlich.

Deshalb reicht es langfristig nicht aus, einzelne Prozesse einmal zu optimieren.

Organisationen müssen vielmehr die Fähigkeit entwickeln, ihre Arbeitsabläufe immer wieder zu verstehen, zu bewerten und unter veränderten Bedingungen gezielt weiterzuentwickeln.

Als An-Institut der APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft wollen wir deshalb das Kompetenzfeld Workflow-Management auch mit einer weiterführenden Frage verbinden:

Was macht eine Organisation tatsächlich veränderungsfähig?

Denn ein fachlich besserer Prozess allein garantiert noch keine erfolgreiche Veränderung.

Führung, Verantwortlichkeiten, Kommunikation, Beteiligung, geeignete Steuerungsstrukturen und die Bereitschaft, bestehende Routinen zu hinterfragen, gehören ebenso dazu wie Methoden des Prozess- und Workflow-Managements.

Ein zukünftiges Forschungsfeld könnte deshalb darin bestehen, diese Voraussetzungen systematisch zu erfassen und die Veränderungsfähigkeit von Organisationen messbar zu machen.

Der Perspektivwechsel lautet:

Nicht nur Prozesse sollen besser werden – Organisationen sollen besser darin werden, ihre Prozesse selbst weiterzuentwickeln.

Darin sehen wir eine zentrale Aufgabe für die weitere wissenschaftliche Entwicklung des Workflow-Managements.

Mehr zu diesem Ansatz in der vollständigen Pressemitteilung