Die teuerste Therapie ist nicht immer die mit dem höchsten Preis

Die teuerste Therapie ist nicht immer die mit dem höchsten Preis

Wenn zwei Therapien vergleichbare klinische Ergebnisse erzielen, konzentriert sich die Diskussion häufig auf die Arzneimittelkosten. Doch eine entscheidende Frage bleibt oft unbeantwortet:

Welche Ressourcen bindet die Therapie im Versorgungsalltag?

Zusätzliche Arztkontakte, höherer Pflegeaufwand, umfangreicheres Monitoring, mehr Diagnostik oder komplexere Abstimmungsprozesse können erhebliche Auswirkungen auf Kliniken und Gesundheitseinrichtungen haben. Gerade vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels gewinnt diese Perspektive zunehmend an Bedeutung.

Aus Sicht des IWiG reicht es künftig nicht mehr aus, ausschließlich Kosten und Outcomes zu betrachten. Ebenso wichtig ist die Frage, welche personellen und organisatorischen Ressourcen für die Umsetzung einer Therapie benötigt werden.

Denn am Ende entscheidet nicht nur, welche Therapie wirksam ist, sondern auch, welche mit den vorhandenen Ressourcen nachhaltig umgesetzt werden kann.

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