Veränderungen kann man nicht aufhalten, aber man kann sie gestalten

Innovationen haben eine besondere gesellschaftliche Bedeutung. Sie sind das Mittel, um sich den Veränderungen der Umwelt anzupassen und diese zu gestalten. Innovationen können ökonomische Entwicklungen positiv beeinflussen, indem sie latente Bedürfnisse aktivieren. Veränderungen resultieren aus gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen sowie aus dem Verhalten von Kunden, Konkurrenten und Lieferanten. Zum anderen sind Veränderungen die Folge der Fortschritte in Forschung und Entwicklung. Die beschleunigte Technologieentwicklung, ein verschärfter Wettbewerb und verkürzte Produktlebenszyklen erfordern einen ständigen, dynamischen Prozess in den Unternehmungen.

Die Wirtschaft steht derzeit vor den Herausforderungen einer steigenden Marktdynamik, Diskontinuität, Turbulenz, Unsicherheit und Komplexität der Umwelt. Hinzu kommen ein Wertewandel, ein steigendes Umweltbewusstsein sowie strukturelle und technologische Herausforderungen. Die Rahmenbedingungen sind so vielfältig, dass ihnen nur mit neuen Strategien begegnet werden kann. Eine zunehmende Anzahl von Arbeitskreisen, Fachtagungen sowie zahlreiche Veröffentlichungen und empirische Untersuchungen sind ein Indiz für den außerordentlichen Wert von Neuerungen. Hochschulen richten Seminare oder Studienschwerpunkte für Innovationsmanagement ein. Beratungszentren und Technologie-Transfer-Stellen, die an Hochschulen entstehen, wie auch Forschungsförderungseinrichtungen beschäftigen sich mit dem Thema. Unternehmen bilden Innovationsteams oder stellen Innovationsassistenten ein. Auch die von den Regierungen initiierten Programme zur Förderung der Forschungs- und Technologieentwicklung sind ein Beweis für die hohe Relevanz, die Innovationen für die einzel- und gesamtwirtschaftliche Entwicklung beigemessen wird.

Innovationen sind Neuerungen, die von einer Person oder von Personengruppen in einem Unternehmen erstmalig erzeugt und/oder zur Anwendung gebracht werden. Dieses ist unabhängig davon, ob es sich um eine Pionierarbeit handelt, oder ob andere Unternehmen den Schritt vor ihr vollzogen haben. Innovationsfähigkeit bezeichnet die Eigenschaft, einen individuellen gegenwärtigen und/oder zukünftigen Innovationsbedarf zu suchen, zu erkennen, zu bewerten, zu formulieren und ihn zur Anwendung zu bringen. Ein Unternehmen ist dann imstande, eine antizipierte Lösungschance bewusst zu gestalten sowie systematisch und planmäßig zu unterstützen. Hierbei wird nicht ausgeschlossen, dass Neuerungsimpulse auch zufällig und ungeplant entstehen können. Sie müssen dann geprüft und bei Bedarf methodisch verfolgt und realisiert werden.

Mithilfe der neuen mobilen Softwareanwendung ClipMed IM Mobil des Instituts für Workflow-Management im Gesundheitswesen (IWiG) können alle Neuerungsformen in der Klinik vollständig aufgezeichnet werden. Die identifizierten Ideen werden dokumentiert und analysiert. Eine anschließende Ideenbewertung unterstützt die Auswahl der gemeldeten Ideen zur Verbesserung von Leistungen, Neugestaltung im Ablauf der Leistungserstellung und der bedarfsgerechten Gestaltung von Arbeitssituationen.
Das IWiG unterstützt die Planung, Steuerung und Kontrolle von Innovationsprozessen durch die softwarebasierte akademische Weiterbildung zum „Certified Innovation-Manager in Health Care“ mit Hochschulzertifikat.

 

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